Schröppel Karau Art Repetition Technologies

 

SKART sind Philipp Karau und Mark Schröppel, die sich im Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen kennengelernt haben und gemeinsam multimediale, gleichermaßen von bildender Kunst wie von elektronischer Musik geprägte Theaterprojekte verwirklichen. In wechselnder Zusammenarbeit mit befreundeten Künstlern kultivieren wir eine collagierende  Arbeitsweise. SKART-Stücke sind irritierend-herausfordernde Bilder- und Textreigen, die sich sowohl an tradierten Klischees, als auch am kollektiven, (pop-)kulturellen Gedächtnis Westeuropas abarbeiten um gängige Sehgewohnheiten zu hinterfragen. Unserer Ästhetik ist ein gebrochener und lustvoller Rock ‘n‘ Roll-Habitus inhärent, der von Jugendkulturen genauso beeinflusst ist, wie von den historischen Avantgarden und der Pop Art.

Im Rahmen des zweijährigen Residenz-Programms Doppelpass der Bundeskulturstiftung initiierte SKART gemeinsam mit Kindern demokratischer Schulen 2013 auf Kampnagel Hamburg „Masters of the Universe – Ein egalitär-emanzipatorisches Theater der neuen Generation“. Ziel der Kollaboration ist es als altersgemischtes Kollektiv gleichberechtigt und selbstbestimmt am gemeinsamen Theaterbegriff zu feilen, Performances zu kreieren und ästhetisch wie strukturell neue Akzente in der deutschen Theaterlandschaft zu setzen. Neben den Arbeiten Lucky Strike (2014) und Schlaraffenland (2015) zählt hierzu auch der Kongress Masters of the Universe (2014), mit dem SKART die spartenübergreifende Utopie eines Theater von altersgemischten Machern für ein Publikum ohne Altersbeschränkung zur Diskussion gestellt hat.  Von Okt. 2015 - Jan. 2016 ging „Lucky Strike“ auf Tour und gastierte in 5 Städten (Frankfurt, Berlin, Stuttgart, Basel, Mülheim a.d.R.).


Zu Beginn des Jahres 2014 konnte SKART, basierend auf den Performances  „Conan der Barbar“ und „Conan der Zerstörer“, das WDR-Hörspiel „Conan Baby“ verwirklichen, das auch als fusionierte Bühnenversion zu sehen war. SKART wurde dafür mit einer Nominierung zum „Hörspiel des Monats“ der Deutschen Akademie der Künste ausgezeichnet.

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